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Mit 0:4 lag der TV Jahn Leveste am neunten Spieltag zur Pause bereits zurück. Doch in den zweiten 45 Minuten passierte etwas, was als der Höhepunkt der Hinrunde bezeichnet werden kann. Fünf Treffer erzielten die Schützlinge von Trainer Andreas Hechler und entschieden die längst verloren geglaubte Begegnung gegen den FC Stadtoldendorf noch zu ihren Gunsten. „Das war schon toll und wurde mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erreicht“, blickt der Coach zurück. Ebenso positiv hater das torlose Remis beim TSV Kirchbrak in Erinnerung. „Trotz des 0:0 war es eines der besseren Spiele, denn wir haben versucht spielerisch dagegenzuhalten. Wenn wir diese Leistung nur annähernd in anderen Vergleichen gezeigt hätten, wären mehr Punkte möglich gewesen“, sagt Hechler. Ärger macht sich bei ihm immer noch breit, wenn er an das 1:5 gegen Union Stadthagen oder die schlechte Leistung beim SV Sachsenhagen denkt – obwohl dort ein 1:0-Sieg gelang. Aber dennoch ist er mit Rang acht und 22 Zählern zufrieden. „Es ist im Endeffekt ganz ordentlich gelaufen. Das Team konnte sich durch zahlreiche Verletzungen und Platzverweise nie finden und einspielen“, weiß Hechler. Auch bei den Neuzugängen haben die Levester Glück gehabt. „Mit Lars Wesche und Uzeir Karaman haben wir auch zwei namhafte dabei gehabt. Ihre Erfahrung ist aber positiv für das Team“, freut sich Hechler über diese Transfers. Vor allem der 37-jährige Keeper Wesche überzeugte auf ganzer Linie. Doch auch Kicker wie der erst 19-jährige und „sehr ehrgeizige“ Angreifer Patrick Schreiber, der fastimmer beim Training sei, Allrounder Samet Yildirim, Adib Soltani oder Robert Aue waren aus Hechlers Sicht gute Transfers. Zudem gesellt sich Alexander Benn nach seiner Schulterverletzung und einer dreimonatigen Zwangspause wieder zum Team. „Dann habe ich wieder eine Option mehr in der Abwehr“, berichtet Hechler über den schnellen Verteidiger. Vor allem an der Disziplin müsse nach fünf Roten Karten und zweimal Gelb- Rot in nur 14 Begegnungen gearbeitet werden. „Emotionen gehören dazu und einige meiner Jungs sind sehr heißblütig. Aber das schwächt die Mannschaft – obwohl auch einige Male das nötige Fingerspitzengefühl gefehlt hat“, erklärt der Übungsleiter. Denn er hat aus seiner Sicht ein „gutes Team“. Alle halten zusammen, ziehen gut mit und wollen auch in der kommenden Saison bei uns bleiben. Das haben sie schon bei der Weihnachtsfeier gesagt“, verrät Hechler. Doch das ist nun alles Schnee von gestern. Und auf demselben werden die Mühlenteich-Kicker wohl ab Donnerstag nächster Woche das Training wieder aufnehmen. „Wir werden uns so vorbereiten, dass wir für den 7. Februar gut gerüstet sind“, schaut Hechler auf die sehr frühe angesetzte Nachholpartie gegen den SC Rinteln voraus. Dann soll ein guter Start gelingen und eine Serie hingelegt werden. „Wir wollen so schnell wie möglich die 40 Punkte erreichen. Dann können wir locker aufspielen. Vorher ist es immer noch eng“, fordert der Coach. Quelle: Calenberger Zeitung |
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